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Von den Anfängen zum modernen Anstreicherbetrieb

Als August Scholl im Jahre 1928 mit Stoßkarren, Leitern und Malerwerkzeugen ausgestattet seinen Anstreicherbetrieb in Eupen gründete, konnte noch niemand ahnen, was das noch junge Jahrhundert seinem Unternehmen noch bescheren würde.

 

Nach 22 Jahren des Alleingangs mit seiner 25 m2 großen Werkstatt im hiesigen Werthplatz stieß im Jahre 1950 sein Sohn Rudolf als Lehrjunge zum Unternehmen hinzu. Acht Jahre später wurde ein weiterer Mitarbeiter eingestellt, der seine gesamte berufliche Laufbahn im Unternehmen verbrachte, bis hin zu seiner Pensionierung. Mit dem Meisterbrief in der Tasche und den Kopf voller Ideen übernahm Rudolf Scholl dann im Jahre 1961 den väterlichen Betrieb und Altmeister August Scholl trat in den verdienten Ruhestand. Zu diesen Zeitpunkt bestand das aufstrebende Unternehmen aus einem Meister, einem Gesellen und einem Lehrjungen.

Wer Rudolf Scholl kennt, weiß, dass er sich in seinem ganzen Werdegang immer wieder für neue Pionierprodukte interessiert hat und auch keine Furcht zeigte, Neuland zu betreten. Somit wurde er zum 1. Kunden des berühmten Farbkonzerns "CAPAROL" in Belgien. Als aus Amerika Anfang der 60er Jahre der Fassadendickschichter "Kenitex" mit Gewährleistungsbrief von 10 Jahren über den großen Teich kam, nutzte Rudolf Scholl die Gelegenheit, mit diesem Produkt den Grundstein zu seinem stets erfolgreicheren Unternehmen zu legen.

Mit Großaufträgen, wie der Beschichtung der Eupener Talsperre oder der Autobahnbrücke von Cheratte Mitte der 60er Jahre, wurden finanzielle Kräfte zur Weiterentwicklung und Modernisierung der Arbeitswerkzeuge und -methoden frei, sodass der väterliche Betrieb bald zu klein wurde. Ein Umzug des Betriebes in den Eupener Favrunpark wurde unumgänglich. Auch der private Wohnsitz wurde dem Unternehmen angegliedert.

Mit einer 70 m2 großen Werkstatt, einigen Gesellen und Lehrjungen steuerte man das aufstrebende Unternehmen sicher durch die goldenen Siebziger, mit seiner explosionsartigen Bauentwicklung. Einziger Wermutstropfen dieser Epoche: die Einführung der Mehrwertsteuer in 1971, die das Baufach anfangs jedoch noch geringfügig belastete.

Durch die Ölkrise von 1973 und dadurch wachsendes Umweltbewußtsein kamen die ersten Fassadendämmputzsysteme auf den Markt. Rudolf Scholl war mit seinem Pioniergeist von Anfang an mit von der Partie und realisierte unzählige Vorzeigeobjekte in diesem Bereich. Bis heute steht der Name Scholl für Spitzenleistungen in diesem Geschäftsfeld und sorgt für große Aufträge in ganz Belgien und im nahen Ausland.

Entwicklung braucht Platz. Daher wurden die Räumlichkeiten im Favrunpark Mitte der Siebziger wieder zu klein und Rudolf Scholl baute 1976 als einer der ersten Unternehmer eine 400 m2 große Halle in der Eupener Gewerbezone an der Herbesthaler Straße.

 

Nach weiteren erfolgreichen Jahren mit stets wachsendem Personalanteil wurde der Betriebshalle 1979 ein Privatwohnhaus angefügt, um Verwaltung und Handwerk optimal zu ergänzen. Neue Techniken verlangen neue Wege. Somit wurde nur 5 Jahre später eine neue Halle von 600 m2 mit hauseigener Farbspritzkabine errichtet, um auch Bautenteile wie Fenster, Türen oder Metallgegenstände werkstattmäßig vor dem Einbau optimal behandeln zu können.

Mitte der 80er Jahre gewinnt die Innendekoration in großem Maße an Bedeutung, das Bodenbelagsgeschäft erlebt einen nie gekannten Aufschwung, das Volk macht das Haus zum Heim und der Anstreicher muss reagieren. 1986 wurde die Scholl AG gegründet. Anstrich und Dekoration gingen schließlich Hand in Hand; Rudolf Scholl und seine Familie setzten neue Kräfte frei: bereits bestehende Gebäudeteile wurden um- und angebaut und 1988 erstrahlte der neue Bürotrakt und Showroom für Tapeten, Stoffe und Bodenbeläge im Eröffnungsglanz.

Kurze Zeit vorher hatte man noch eine Großhandelsfirma gegründet, um auch viele Waren sofort ab Industrie kaufen und anbieten zu können. Inzwischen hatte sich die Firma Scholl AG mit mehr als 30 Personen zu einem der bedeutendsten Malerunternehmen in unserer Gegend entwickelt. Der Erfolg des Showrooms war so überwältigend, dass man 2 Jahre später bereits wieder Expansionsgedanken hegte. Nach Fertigstellung einer 3. Materialhalle von 500 m2 Fläche eröffnete 8 Tage nach der Eupener Handelsmesse Anfang Juni 1990 das Einzelhandelsgeschäft "Eucolor bei Scholl" seine Pforten.

 

Seitdem hat sich die Firma Scholl AG stetig weiterentwickelt, bedient Privat-, Industrie-, Kollektivitäten und Handwerkskunden mit Waren und Dienstleistungen und beschäftigt inzwischen 35 Personen. Rudolf Scholl's Sohn Christoph leitet inzwischen in 3. Generation die Geschicke des Unternehmens. Erwähnenswert ist auch, dass durch sehr gute Kontakte zu namhaften Herstellern der Industrie das Warenangebot sehr breit und tief gefächert ist und die Firma Scholl bei ihren Kunden immer mit allen Trends am Puls der Zeit liegt.

Mit Stolz darf man auf über 80 Jahre Firmengeschichte und 3 Generationen zurückschauen und sich weiter über viele regionale und überregionale Aufträge freuen.

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